SENET | Skulptur · Relief · Zeichnung · Malerei

Ausstellung vom 26.10. bis 15.12.2017 im Schloss Wustrau / Dt. Richterakademie

Mit der Transfloration beginnt Jens Kanitz seinen künstlerischen Prozess. Der Bildhauer brennt Holz zu Skulpturen. Sie erscheinen als Bündel, Stäbe und Axis Mundi. Seine Reliefs entstehen in Zyklen. Das Alte Ägypten ist Quelle für Ma'at, Senet und Nachtsonne. Die Zeichnungen seiner Libellen sind zart und flüchtig.
Mit Collagen und Grafiken der Ruppinsaga belebt der Künstler alte Herbarien.

Zu den Arbeiten

„ ... Konstante im Werk von Jens Kanitz ist das Prozessuale in der Umwandlung und Umgestaltung von vorgefundenem Material. Eine besondere Rolle dabei spielt sein Denken und Sehen, dass auf Entsicherung des Wahrgenommenen zielt und eher die Umkehrung der Verhältnisse sucht als ihre Verdoppelung. Für Kanitz sind Natur und Landschaft mit der Intention ausgestattet, gesehen und gehört zu werden. Erst durch einen solchen Bezug zur Wirklichkeit wird es möglich, neue und andere Intensitätsfelder der Auseinandersetzung zu erschließen und in künstlerische Prozesse zu überführen.“

 

Ingrid L. Ernst, Oktober 2005

 

Zu den Texten